Wenn du gerade null Bock auf Sport hast und dich nicht dazu aufraffen kannst, ins Gym zu fahren, dann musst du trotzdem nicht auf der Couch gammeln oder irgendwo rumliegen.
Ganz ehrlich: Kaum einer von uns hier ist professioneller Athlet – daher ist es absolut in Ordnung, wenn man eben mal keinen Bock darauf hat, ins Gym zu fahren. Sich direkt überhaupt nicht zu bewegen, muss aber nicht zwangsläufig die Alternative sein.
Bevor du also irgendwo versackst und deine Zeit mit Grübeln, Nickerchen oder Doomscrolling verbringst, schau doch lieber, dass du dich ein bisschen bewegst. Anschließend kannst du immer noch chillen – nachdem du dich ein bis zwei Stunden bewegt hast, lohnt es sich dann auch direkt viel mehr, oder nicht?
Bewegung statt Training im Gym

Tischtennis geht auch ganz ohne „Platte“. Das nennt sich dann „Urban Ping Pong“ und wird einfach an allen verfügbaren Oberflächen gespielt.
Die Möglichkeiten für Bewegung sind wirklich vielfältig. Da hätten wir beispielsweise Pingpong, also Tischtennis. Das kannst du in vielen Städten an öffentlichen Platten spielen.
Ebenso kannst du auch komplett auf die Tischtennisplatte verzichten und Urban Pingpong spielen – an der Wand in deinem Zimmer oder draußen an Hauswänden, in Parkhäusern oder auch in Unterführungen. Total cool und super abwechslungsreich.
Ab ins Gelände

Was auch immer geht, finde ich, ist Rucking. Das ist quasi schnelles Gehen mit Gewichtsweste oder generell irgendwie Gewicht und das am besten offroad im Gelände. Ist nicht so langweilig wie Spazierengehen und gleichzeitig nicht so eintönig wie Joggen – ich finde es irgendwie deutlich cooler.
Eine Gewichtsweste brauchst du nicht unbedingt. Für den Anfang kannst du auch irgendwas Schweres in einen Rucksack packen oder alternativ ein kleines Sandbag-Gewicht mitnehmen.
Geocaching – spielend Schritte sammeln

Geocaching ist wie eine digitale Schnitzeljagd, eine Art Erkundungstour mit Rätseln. Alles, was du brauchst, ist ein Handy mit passender App und schon kannst du auf die Suche nach Caches gehen.
Perfekt für alle, die gerne draußen unterwegs sind. Geocaching ist weit verbreitet, hat eine riesige Community und entsprechende Angebote gibt es fast überall auf der Welt.
Wem das zu langweilig ist, der könnte Pokémon Go oder ähnliche Apps wiederbeleben und auf diese Weise draußen Zeit verbringen. Generell gibt es ja inzwischen allerhand Apps rund um Bewegung und Sport. Das könnte man natürlich alles mal durchtesten und ausprobieren – erhöht auf jeden Fall die Bewegung und die Zeit, die du draußen verbringst.
Trampolinhalle – Bewegung garantiert

Garten Trampolin anstelle der Trampolin Halle geht natürlich auch.
In den Trampolinhallen der Republik dürfte maximale Bewegung garantiert sein. Vor Ort gibt es neben klassischen Trampolinen auch spezielle Basketballstationen, Bereiche fürs Wrestling mit großen Stäben und viele weitere Möglichkeiten, den Puls maximal in die Höhe zu treiben.
Die Trampolinhalle fordert einfach mal den gesamten Bewegungsapparat – wenn du über 45 bis 60 Minuten durchgehend in Bewegung bleibst, dann wirst du gut ins Schwitzen kommen, versprochen.
Bouldern – ruhige, aber intensive Zeit
Weniger hektisch geht es in Boulderhallen zu. Keine Pulsrekorde, dafür brennende Unterarme und Hände, die irgendwann einfach unter der Last des eigenen Gewichts aufgeben. Bouldern mag unscheinbar aussehen, ist aber supercool und perfekt für alle, die es etwas ruhiger mögen.
Eine wirklich praktische Möglichkeit, um Griffkraft und Muskelgruppen zu trainieren, von deren Existenz du nichts geahnt hast. Entsprechende Parks und Hallen gibt es in immer mehr Städten.
Kletterwald – Alternative zur Kletterhalle

Motorik, Balance und Ausdauer kannst Du im Kletterwald prima trainieren.
Wer keine Kletterhalle in der Nähe hat, der könnte zumindest in der noch wärmeren Zeit in einen Kletterwald gehen. Vorteil: Man bleibt draußen und kommt in den Genuss der frischen Luft und Natur.
Nachteil: Die meisten Kletterwälder schließen über den Winter. Ergibt ja auch irgendwie Sinn – wer klettert schon gerne durch die nackten Baumkronen? Im Herbst auf jeden Fall vielerorts noch eine Option.
Praktische Aktivitäten rund ums Haus
Ein richtiges Workout, ohne ins Gym zu fahren, bekommst du, wenn du dein Auto von Hand putzt. Ich meine das volle Rundumprogramm: von Hand waschen, einschäumen, polieren und zusätzlich drinnen saugen, alles abwischen und natürlich auch die Felgen von Hand reinigen. Da kommt einiges an Bewegung, Verrenkungen und anstrengenden Posen zusammen.
Kein Auto zum Putzen? Kein Problem – mach stattdessen eine Tiefenreinigung von Wohnung, Haus, Keller oder Dachboden. Mit Tiefenreinigung ist ALLES von Bad über jeden Raum bis zu den Fenstern gemeint.
Alle Fußböden säubern, Decken von Spinnenweben befreien, hinter den Möbeln saugen, wischen, fegen – dabei direkt ausmisten und alles, was nicht länger benötigt wird, weg: spenden oder entsorgen. So kommt monstermäßig viel Bewegung zusammen und am Ende ist auch noch alles blitzblank schön sauber und aufgeräumt.
Garten herbst- beziehungsweise winterfest machen

Holz hacken bietet sich im Garten übrigens auch an, wenn man sich bewegen möchte..
Der Herbst ist perfekt, um den Garten noch mal auf Vordermann zu bringen. Alles noch mal aufräumen, alles, was im Herbst und Winter nicht mehr gebraucht wird, wegräumen, Beete freimachen, alles, was nicht erfrieren soll, entsprechend vorbereiten.
Überall noch mal zurückschneiden, Unkraut entfernen, den Boden noch mal umgraben – jede Menge Potenzial für anstrengende Momente im Garten. Zusätzlich ist Zeit an der „frischen“ Luft ja auch eine gute Sache!
Fazit: Kein Gym – kein Problem
Keine Lust auf’s Gym? Kein Problem, Bewegung bekommst du auch außerhalb vom Gym. Ob Tischtennis, Rucking, Geocaching, Bouldern, Putzen oder Gartenarbeit, entscheidend ist, dass du nicht den ganzen Tag ohne Bewegung verbringst.
Such dir einfach etwas aus, das dir zumindest ein bisschen Spaß macht oder am Ende einen praktischen Nutzen hat. Dann sammelst du Schritte, kommst ins Schwitzen und hast danach mit gutem Gewissen Zeit zum Chillen.


