Unbezahlte Werbung

Im ersten Teil versprach ich euch, ausführlicher von den vergangenen vier Monaten zu berichten. Einiges habe ich ja bereits angerissen. Heute gehe ich darauf ein, wie alles seinen Anfang nahm.

Ich scrollte gedankenverloren durch Instagram, als plötzlich eine Werbeanzeige aufploppte. Ein Personal Trainer hier aus der Region fragte lächelnd in die Kamera, ob man etwas an seinem Leben ändern wolle.

Ich hielt inne und fragte mich: Woher kommt mir dieser Typ nur so bekannt vor? Die besagte Werbeanzeige habe ich euch hier mal eingebunden..

Nach ein paar Sekunden fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Das ist doch der Typ, den wir vor Jahren mal in seiner Skate-Halle besucht hatten! Wir hatten ihn damals für ein Projekt interviewt. Danach verlor sich der Kontakt. „Was für ein verrückter Zufall“, dachte ich mir.

Das war locker 10 Jahre her. Kurioserweise hatten wir sogar einen gemeinsamen Bekannten und zwar meinen CrossFit Trainer, der mich bei Rebuilding Alex 1 begleitet hatte. Total verrückt oder? So nahm ich diese Situation als Wink des Schicksals und reagierte auf die Anzeige. Ich muss immer noch schmunzeln wenn ich darüber nachdenke.

Erstgespräch mit dem neuen, alten Bekannten

Abnehmen mit Personal Trainer

Eric Skupien, Bild: Kuestenfotografie.de

Danach überschlugen sich die Ereignisse. Es folgte das erste Gespräch. Was soll ich sagen? Es passte einfach von Anfang an. Wir konnten alle Fragen klären und Eric forderte meine Trainingspläne an. Diese passte er entsprechend an, bevor wir mit dem Training an den Start gingen.

Wenige Tage später, an einem Montag, starteten wir bereits mit dem Training.

Es folgten vier Trainingstage pro Woche, wöchentliche Gespräche via FaceTime oder Telefon und die tägliche Kommunikation über die App. Die App war eine Art Zentrale: Sie erfasste mein Gewicht sowie meine Körpermaße und verwaltete meinen Trainings- und Ernährungsplan.

Über die letzten 4 Monate habe ich tatsächlich fast alles in der App erfasst. Das ist ein riesiger Vorteil zu früher. Denn ich habe deutlich mehr Daten und kann damit viel besser verstehen, weshalb etwas geschieht oder eben auch nicht geschieht.

Was geschah im Zeitraffer

Abnehmen meine Transformation

Ich habe mich täglich gewogen – und das tue ich nach wie vor. Nicht aus Nervosität, sondern weil ich Daten wollte. Dazu habe ich jede Woche die Umfänge von Armen, Beinen, Taille, Bauch und Hüfte gemessen. Alle vier Wochen machten wir Bilder, später dann alle zwei.

So konnte ich die Transformation genau beobachten. Das hat mir extrem geholfen. In der Vergangenheit hatte ich mich nie gemessen oder diese Fortschrittsbilder gemacht.

Darüber habe ich mich schon ein paar Mal ziemlich geärgert. Dieses Mal ließ ich mir die Chance nicht entgehen wirklich alles sauber zu dokumentieren. Bei der Ernährung setzte ich auf ein gewaltiges Kaloriendefizit und eine ordentliche Wasserzufuhr.

Ich achtete genau darauf, dass alle wichtigen Nährstoffe abgedeckt waren. Essen war bei mir kein Schätzen mehr. Ich habe alles abgewogen. Jede Mahlzeit. Jeden Snack. Dafür besorgte ich mir mehrere Waagen, sogar eine für unterwegs. Ich wollte exakt wissen, was in meinem Körper landet. Was anfänglich noch ziemlich ungewohnt war, wurde bald Teil meiner Routine.

Alkohol und Zucker? Gestrichen!

Ich habe Alkohol komplett gestrichen. Limonaden und Säfte gestrichen. Junkfood gestrichen. Keine hochverarbeiteten Lebensmittel. Keine Cheat-Days. Keine Ausnahmen. Nicht an Weihnachten. Nicht an Neujahr. Gluten raus. Kaum Öle. Alles frisch.

Anfangs war es schwierig, mit „nur“ 1.800 Kalorien pro Tag auszukommen. Doch als ich mich strikt an den Plan hielt und alles andere aus meinem Kopf verbannte, wurde es plötzlich super einfach.

Bald befand ich mich in einem sehr extremen, aggressiven Defizit. Allerdings passte es einfach irgendwie. Es fühlte sich gut an, und naja, die Waage, mein Körper und die Kleidung zeigten: Jetzt passiert hier ordentlich was.

Nach einigen Wochen im extremen Defizit (meist 1.500, manchmal nur 1.000–1.300 Kalorien/Tag) ging ich schrittweise wieder auf 1.800 und schließlich auf 2.000 Kalorien pro Tag hoch. Der Hintergrund war, dass ich nicht riskieren wollte, Muskelmasse zu verlieren. Inzwischen haben wir die Zufuhr weitere zweimal erhöht, und ich liege jetzt bei mindestens 2.400 Kalorien pro Tag – abhängig vom Trainingsvolumen teils deutlich mehr.

Warum das alles?

Ganz einfach: Bei der Ernährung habe ich langfristig immer geschlampt. Sport habe ich mein Leben lang viel gemacht, aber das kann eine miese Ernährung auf Dauer nicht ausgleichen. Relativ schnell kam die wichtigste Erkenntnis: Ich hatte vorher keine Ahnung, wie viele Kalorien mein Essen wirklich hat – oder besser gesagt, es hat mich nicht interessiert.

Beispiel: So viel Kalorien hat ein Döner

 

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Eine Pizza oder ein Dürüm landen schnell bei 1.000 kcal. 100 g Chips haben fast 500 kcal. Selbst Proteinriegel liegen oft bei 200+ kcal. Wenn du im Defizit bleiben willst, ist das kein „kleiner Snack“. Glücklicherweise habe ich mich super in die neue Ernährung reingefunden. Mein größtes Glück dabei: saubere Snacks für zwischendurch.

Gesunde Snacks statt Cheat-Days

Für mich persönlich waren Weihnachten und Silvester 2025/2026 die wahre Feuerprobe. Ich wusste, ich war motiviert wie nie. Aber während Familie und Freunde ordentlich zugeschlagen haben und sich Festtagsgerichte, Alkohol und Süßes gönnten, blieb ich strikt. Jeden einzelnen Tag. Was mich total schockiert hat: Es fühlte sich nicht wie Verzicht an, kein „Ich muss mich zusammenreißen“. Es war vielmehr die Erkenntnis:

Das passt nicht zu dem, worauf ich gerade hinarbeite.

So fiel es mir tatsächlich überhaupt nicht schwer. Ganz im Gegenteil: Die Tatsache, dass es mir so leichtfiel, motivierte mich nur umso mehr. Außerdem hat mein Trainer dazu beigetragen, dass ich superleckere Gerichte und Snacks für mich entdeckt habe. Das hat es natürlich extrem vereinfacht.

Im nächsten Teil erzähle ich euch von den neuen Snacks in meinem Leben, dem Trainingsvolumen und wie ich mir jeden Tag ordentlich Bewegung hole. Auf mein Training, die Recovery, den Schlaf und die Ergebnisse werde ich natürlich auch noch detailliert eingehen.

Es ist total verrückt: 10+ Jahre habe ich versucht, diese Struktur und diese Ergebnisse zu erreichen. Und jetzt kam der Erfolg einfach innerhalb von gerade einmal vier Monaten – Schlag auf Schlag.

Ich heiße Alex und weiß, wie verwirrend und frustrierend Abnehmen im Informationschaos des Internets sein kann. Genau deshalb möchte ich auf schwice.com helfen, Licht ins Dunkel zu bringen: mit klaren Infos, echten Erfahrungen und Motivation, die dich wirklich weiterbringt.

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