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Die Frage ist absolut ernst gemeint: Einige Personal Trainer müssen sich möglicherweise schon bald nach einem neuen Berufsfeld umsehen. Wer einen Personal Trainer nutzen möchte, der muss mindestens 300 Euro dafür investieren – Monat für Monat.

Kein Kleingeld und für viele von uns schlicht und einfach nicht möglich. Genau hier setzen gerade gleich mehrere Firmen an. Mit Hardware, entsprechenden Apps oder einer Kombination aus beidem.

Künftig wird es möglich sein zu entscheiden: 300 Euro im Monat für einen Personal Trainer – oder einmalig ein paar Hundert Euro für ein smartes Gerät wie den BodyPark Atom plus App-Abo? Die Rechnung scheint verlockend: KI anschalten und sich den Personal Trainer sparen.

Ganz so einfach ist es natürlich leider nicht. Noch nicht. Doch bereits jetzt ist klar: Die Personal Trainer bekommen Konkurrenz – und zwar eine, die es in sich hat. Entschuldigt meine reißerische Wortwahl, aber ganz ehrlich: Dieser Trend wird richtig viel verändern und die Karten möglicherweise komplett neu mischen.

KI-Personal-Trainer: Günstiger Personal Trainer

Personal Trainer bald überflüssig?

Wer mit einem Personal Trainer trainieren will, muss tief in die Tasche greifen. Ich weiß das selbst gut, denn ich habe in den letzten 15 Jahren mit einigen Trainern zusammengearbeitet. Die meisten haben mich zwischen 300 und 400 Euro pro Monat gekostet. Klar, es hat sich gelohnt und ich bereue absolut nichts. Dennoch ist es am Ende des Tages eine Menge Geld – und die hat längst nicht jeder von uns zur Verfügung.

KI ändert hier gerade die Spielregeln. Was früher nur mit Personal Trainer möglich war, kann künftig tatsächlich zumindest in Teilen von KI übernommen werden. Bereits jetzt kannst du dir mit Hilfe von KI Ernährungspläne oder auch Trainingspläne innerhalb weniger Minuten erstellen lassen.

Doch da hört es nicht auf, denn künftig wird dein Smartphone mit seiner Kamera relevant werden. Lass mich kurz erklären: Ein Personal Trainer hat ja den großen Vorteil, dass er dir beim Training als Experte zur Seite steht. Er überwacht die Ausführung der Übungen, schaut, ob deine Haltung richtig ist, und gibt dir Tipps, wie die jeweiligen Bewegungen aussehen sollten.

Das konnte KI bislang noch nicht zuverlässig – und genau dieser Punkt ändert sich gerade.

Die Rede ist von Human Pose Estimation. Das ist eine Technik, mit der Programme Gelenkpunkte im Bild erkennen und im Raum verfolgen können. Daraus lassen sich Gelenkwinkel, Bewegungsabläufe und Abweichungen vom „Ideal” berechnen.

Genau diese Technik bildet die Basis für Personal Trainer auf KI-Basis. Diese werden künftig aktiv Echtzeit-Feedback beim Training geben können – wohlgemerkt, ohne dass ein menschlicher Trainer vor Ort beim Training anwesend sein muss.

Immer mehr KI-Trainer-Apps

Es gibt inzwischen eine ganze Reihe solcher Apps. Da hätten wir zum Beispiel Fit-Q. Diese App wirbt damit, Workouts per KI-Pose-Detection zu begleiten. Du bekommst eine Echtzeit-Analyse der Übungsausführung, Audio- und visuelles Coaching sowie ein Fortschritts-Tracking.

Neben diesen zwei Apps gibt es mit KI-Trainer-Apps wie Kemtai, KinesteX, Posture AI oder der APECS App zahlreiche Mitbewerber und Alternativen. Dazu kommen noch Apps wie PlankIt oder Postura Yoga. Diese Apps richten sich an einzelne Übungen bzw. Sportarten.

Was die Apps vereint: Oft wird die Kamera des Smartphones zum Auge der KI. Das hat einen großen Vorteil für dich als Sportler: Auch ohne menschlichen Personal Trainer erhältst du Rückmeldungen zu deiner Haltung und der Ausführung der Übungen.

Klar, Menschen sind noch nicht zu schlagen. Die beste Option ist auch weiterhin, das Geld für einen Personal Trainer zu investieren. Aber es wird in Zukunft kein Muss mehr sein und gerade die, die vielleicht weniger Budget zur Verfügung haben, können perspektivisch trotzdem in den Genuss einer genauen Auswertung kommen.

KI-Personal-Trainer mit Hardware

KI Personal Trainer BodyPark Atom

Der BodyPark Atom soll Echtzeit Feedback im Training liefern.

Neben den Apps gibt es dann noch Hardware-Konzepte wie zum Beispiel den „Atom” von BodyPark. Die Hardware sorgt in Verbindung mit einer App dafür, dass du Echtzeit-Feedback zu deinem Training erhältst. Das Gerät kannst du im Gym einfach auf dich richten und schon geht es los. Während du dein Training absolvierst, erhältst du auf einem kleinen Bildschirm Feedback.

Wer jetzt glaubt, dass Produkte wie der BodyPark Atom ein Vermögen kosten, wird überrascht sein. Ich dachte auch, sowas wird doch sicherlich locker über tausend Euro kosten. Doch dem ist nicht so – gerade einmal 170 Dollar plus Versand werden hier fällig.

BodyPark Atom im Video

Vorweg: Das Produkt ist gerade erst auf den Markt gekommen, daher wird hier sicherlich noch einiges optimiert werden. Aber bereits jetzt ist ziemlich klar zu sehen: Dieses Teil hat durchaus ein riesiges Potenzial, insbesondere für alle, die bislang ohne Trainingspartner alleine trainieren. Mich persönlich reizt diese Entwicklung extrem. Ich kann es überhaupt nicht leiden, wenn ich mir darüber Gedanken machen muss, ob meine Haltung stimmt oder die Ausführung wirklich sauber ist. Genau diese Lücke könnten Geräte wie der BodyPark Atom künftig kostengünstig schließen.

Stärken und Schwächen der KI-Personal-Trainer

Es gibt einiges, was die KI-Trainer bereits jetzt gut beherrschen. Das wären zum Beispiel Dinge wie die Haltungserkennung. Außerdem sind die KI-Trainer nie krank und damit immer verfügbar. Es gibt weder Feierabend noch Urlaub oder andere Kunden. Bereits jetzt können diese Tools viele Standardfälle abdecken: Sprich Haltung und Ausführung überwachen und teils Echtzeit-Feedback geben (z. B. tiefer in die Knie gehen, Rücken gerade halten).

Natürlich gibt es noch einige Problemzonen. Die KI-Coaches können nicht wie ein Mensch auf Rückfragen reagieren oder Zusammenhänge erkennen. Sie kennen deinen speziellen Fall oder deine Historie nicht. Sie wissen nicht, ob du gesundheitliche Probleme hast oder ob du gerade gestresst bist und dich daher nicht sauber fokussieren kannst. All das sind Dinge, mit denen echte, menschliche Trainer keine Schwierigkeiten haben.

Ein menschlicher Personal Trainer kann in Echtzeit reagieren, Übungen anpassen oder dich an die Hand nehmen. Das sind Dinge, welche die KI-Personal-Trainer auch in Zukunft wohl nicht können werden.

Personal Trainer vs. KI-Trainer

Vorteile menschlicher Personal Trainer

Dass der Bedarf für Personal Trainer die KI in Zukunft definitiv verändern wird, so viel steht fest. Arbeitslos werden viele Coaches trotzdem nicht. Die menschliche Komponente bleibt ein wichtiger Mehrwert für viele Kunden. Aber KI-Trainer werden es Menschen mit geringeren Budgets ermöglichen, besser und vor allem sicherer trainieren zu können.

Ich werde auch dann, wenn ich mal einen BodyPark Atom mein Eigen nennen darf, nicht auf meinen Trainer verzichten. Denn ganz ehrlich – soweit geht mein Vertrauen zur KI wirklich nicht. Gerade was Ernährung und Training betrifft, setze ich lieber auf einen Menschen mit Erfahrung, der Rückschlüsse ziehen und auf ungeplante Ereignisse reagieren kann.

Ich heiße Alex und weiß, wie verwirrend und frustrierend Abnehmen im Informationschaos des Internets sein kann. Genau deshalb möchte ich auf schwice.com helfen, Licht ins Dunkel zu bringen: mit klaren Infos, echten Erfahrungen und Motivation, die dich wirklich weiterbringt.

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