Wer Abnehmen will, der wird früher oder später erkennen, wie unglaublich hinderlich flüssige Kalorien sein können. Mir ging es genauso. Wenn ich überlege, wie viele Kalorien in ich der Vergangenheit durch Limonade, Säfte, to go Getränke oder auch Alkohol zu mir genommen habe, dann wundert mich nichts mehr.

Klar, ich wusste, dass diese Getränke einiges an Kalorien enthalten, aber dennoch habe ich irgendwie nie inne gehalten und das mal durchgerechnet. Natürlich waren flüssige Kalorien nicht der alleinige Grund weshalb ich fast 100 kg auf die Waage gebracht habe. Trotzdem hat mir die Erkenntnis und das strikte meiden von flüssigen Kalorien wahnsinnig beim Abnehmen geholfen.

Warum flüssige Kalorien so gefährlich sind

Flüssige Kalorien sättigen kaum. Hinzu kommt, dass dein Körper Flüssiges schlechter “registriert” als “echtes Essen”. Du fühlst Dich nicht wirklich voller, obwohl du Kalorien zu dir genommen hast.

Erschwerend hinzu kommt, ein 300-400 Kalorien Getränk ist in wenigen Momenten weg. Ein Snack in dieser Kalorien-Größenordnung, in fester Form macht deutlich länger und mehr satt. Dazu dauert es unterm Strich auch einfach länger etwas zu dir zu nehmen, was du nicht bloß herunterschlucken, sondern ggf. kauen musst.

Ein weiterer Punkt, den man nicht außer Acht lassen sollte ist, dass Getränke und deren Kalorien oft unscheinbar wirken. Viele von uns zählen beim Essen die Kalorien, lassen aber Getränke außer Acht. Dabei trinken die meisten von uns vermutlich einiges an Kalorien, z.B. in Kaffeegetränken, Säften, Smoothies oder auch Limo’s.

Kaffee vs. Fancy Coffee

Hey es gibt nicht viel gegen Kaffee einzuwenden. Ein schwarze Kaffe ohne alles hinterlässt praktisch kaum einen “Kalorien-Fußabdruck”. Schwierig wird es nur, wenn große Mengen Milch, zuckriger Sirup oder lastige Toppings dazu kommen. Aus nur einem schnellen Kaffee wird so schnell eine kleine Mahlzeit mit 150-400 Kalorien. Gerade in der Diät und im Defizit sind das Kalorien, die du besser investieren kannst.

Softdrinks und Säfte

Kommen wir zu den richtigen Kalorienbomben, den Softdrinks. Hier schlummert aufgrund der höheren Menge, die viele von uns zu sich nehmen erhebliches Potential. Gesüßte Getränke bringen viel Zucker und nahezu keine Sättigung mit sich. Ähnlich sieht es bei Säften aus. Diese bieten zwar einige Vitamine, bringen aber unterm Strich auch richtig viel Zucker mit sich. Wenn Du regelmäßig zu deinen Mahlzeiten derartiges trinkst, dann summiert sich das über den Verlauf des Tages womöglich ordentlich.

Alkohol Kalorien im Überfluss

Beim Alkohol sind wir in der ersten Liga der Kalorien angelangt. Mir hat das zunächst ziemliche Probleme beschert. Warum? Ganz einfach, weil ich die Kalorienmenge von fertigen Alkohol Mixgetränken absolut und brutal unterschätzt habe. Whiskey Cola oder auch Gin hauen ordentlich rein. Ich habe an den Wochenenden regelmäßig einige Dosen Whiskey Cola getrunken mit fast 600 Kalorien pro Dose. Dies sorgte dafür, dass das Defizit in welchem ich mich in der Woche bewegte drastisch reduziert wurde.

Doch da ist noch mehr an Nachteilen: Neben den vielen Kalorien, hemmt Alkohol die Fettverbrennung. Hintergrund ist, dass der Körper zuerst Alkohol abbaut. Das war es aber längst noch nicht mit den Nachteilen. Jeder weiß, wenn Alkohol getrunken wird, dann ist man entspannter – auch in Hinblick auf gewisse Entscheidungen. Mit Alkohol greift man schneller zu Snacks wie Fast Food oder Chips und co.).

Ähnlich verhält es sich mit Bier, Mixgetränken oder auch Cocktails. Zucker, Zucker und noch mehr Zucker. Über 1-2 Tage kannst du ein mühsam aufgebautes Defizit so ganz ganz schnell wieder verschwinden lassen.

Den Endgegner besiegen – so funktioniert’s

Keine Sorge, du musst nicht auf alles verzichten. Was dir beim Sieg über die flüssigen Kalorien am Ende des Tages helfen wird ist super einfach. Trainiere dir ein Bewusstsein für Kalorien an. Auch oder besser gesagt, gerade in Hinblick auf Getränke. Versuch auf Wasser, ungesüßten Tee oder Zero Getränke zu setzen. Kaffee kannst Du mit z.B. 1,5% Fett Milch trinken. Wenn Du Kaffee ohne Sirup nicht magst, nutze zuckerfreie Varianten.

Alkohol lässt sich reduzieren oder durch alkoholfreie Getränke ersetzen. Dies hat dann auch direkt Einfluss auf den Schlaf und die Erholung. Wer unbedingt Säfte trinken möchte, der könnte diese mit Wasser verdünnen. Mir hat die Erkenntnis mit den flüssigen Kalorien massiv geholfen und in Verbindung mit den 10.000 Schritten pro Tag hat es ziemlich viel Bewegung in meine Abnehmphase gebracht.

Auf Alkohol verzichte ich inzwischen seit rund 6 Monaten ganz konsequent. Dabei konnte ich feststellen, dass mein Schlaf auch sehr profitiert hat, ebenso wie die Recovery-Zeit. Ich habe deutlich weniger Durchhänger und stecke das Training unterm Strich irgendwie einfach viel besser weg.

Ich heiße Alex und weiß, wie verwirrend und frustrierend Abnehmen im Informationschaos des Internets sein kann. Genau deshalb möchte ich auf schwice.com helfen, Licht ins Dunkel zu bringen: mit klaren Infos, echten Erfahrungen und Motivation, die dich wirklich weiterbringt.

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