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Ganz ehrlich, ich habe den Satz meines Trainers gehasst. Er sagte stets “Abs are made in the kitchen”. Egal wie oft und hart ich auch trainierte. Egal, wie eisern ich an Training und Recovery dran blieb. Die Form, die ich erreichen wollte schien einfach immer unerreichbar zu bleiben.

Im Nachhinein gesehen könnte ich mir selbst in den Arsch treten. Jetzt wo ich die beste Form meines bisherigen Lebens erreicht habe, ist plötzlich alles irgendwie so offensichtlich. Da sind jetzt all diese Sachen wo ich mir denke “Alex, alter !! Dass hättest du doch vor 10 Jahren schon machen können”. Das ist eine echt bittere Pille.

Weshalb bin ich 10 Jahre lang gescheitert?

Ich und meine Wampe - Abnehmen mit 40+

Aktiv war ich immer. Daher war die Wampe auch mal “mehr” und mal etwas “weniger”. Doch den Speck trug ich konsequent über Jahre mit mir herum.

Am Training, der Motivation oder den Ruhephasen lag es auf jeden Fall nicht. Es war einzig das Bewusstsein darüber, was ich täglich zu mir genommen habe. Klar wusste ich was, wie viel Kalorien hat. Was ich besser meiden sollte, wenn ich jemals einen flachen Bauch, geschweige denn ein Sixpack haben will.

Doch dass allein war glaube ich gar nicht das Problem. Viel mehr war es das ich meine Kalorien nicht erfasst habe und an Cheat Days sowie über die Wochenenden oder im Urlaub einfach zu doll eskaliert bin.

Der Wendepunkt und das Sixpack

Abnehmen - Selfies nicht vergessen

Meine Transformation habe ich dieses Mal genau festgehalten. In diesem Zwischenfazit ist schon einiges zu erkennen.

Es sollte tatsächlich rund 10 Jahre dauern bis ich den Punkt kam, wo der Bauch flach und meine Bauchmuskulatur zu sehen war. Am Ende hat mir vor allem die Sache mit dem Kalorien Investor Gedanken und das Erfassen der Kalorien geholfen. Ein weiterer Punkt war außerdem, Portionen zu wiegen und nicht zu schätzen.

Mit diesen Änderungen konnte mein Training auf einmal wirken. Das war anfangs echt anstrengend und ernüchternd. Denn klar hatte ich Lust auf Fast Food, Chips, Bier oder Pizza. Doch mit dem Wissen was ich mir da in Kalorien rein haue und was das erfordert um es effektiv wieder zu verbrennen, gelang es mir Schritt für Schritt bessere Entscheidungen zu treffen.

Geholfen hat mir natürlich auch, dass ich einen Personal Trainer an meiner Seite hatte. Durch diesen kam endlich die nötige Struktur und Ordnung in Training und Ernährung. Die “Arbeit” hingegen hat mir der Trainer natürlich nicht abgenommen. Doch alleine der Kontakt und die Möglichkeit Fragen zu stellen hat mir sehr geholfen. Ein Aufgeben war so gar keine Option.

Kalorien checken – eine Offenbarung

Taschenwaage

Diese praktischen Waagen gibt es im Internet für kleines Geld

In dem Moment wo ich begann nachzuschauen, was wie viele Kalorien hat und wie viele Kalorien ich bereits zu mir genommen hatte machte es klick. So konnte es ja auch gar nicht funktionieren. Meine Wochenenden sabotierten ja meine ganze Woche dämmerte es mir.

Also setzte ich mich zwangsläufig erneut mit meiner Ernährung auseinander. Ich begann damit ALLES zu erfassen. Kein schätzen von Mengen mehr, kein “das erfasse ich nicht”. Als ich dann Zucker, Alkohol und Pizza strich, kam endlich Bewegung ins Abnehmen.

Küchenwaage und Kalorien Tracking App sind seither meine ständigen Begleiter. Da war ich wirklich sehr, sehr eisern. Inzwischen habe ich es jedoch total verinnerlicht. Ich habe sogar kleine Waagen für unterwegs.

Ernüchterung und Frustration

Abnehmen mit 45 Jahren

Bilder wie diese frustrierten mich extrem. Eigentlich war ich immer recht fit – nur war da halt auch immer diese Wampe.

Bis ich dort jedoch angelangte brauchte es ein bisschen. Zunächst dachte ich mir: “einerseits will ich all diese geilen Sachen essen und andererseits gab mir mein Ernährungsplan klare Kaloriengrenzen”. So würde es nie funktionieren wurde mir klar. Das frustrierte mich zunächst sehr, sehr stark.

Doch es half nichts. Ich wollte endlich einen schlanken Körper. Einen flachen Bauch. Ich war es leid den Bauch einzuziehen. Immer weite Hoodies zu tragen in der Hoffnung dass der Bauch nicht zu sehr auffällt. Doch bis an mein Lebensende nur zu verzichten und ständig zu hungern schien auch keine Option zu sein.

Diese Erkenntnisse halfen mir am Ende dabei mich strikt an’s Kalorien-Tracking und den Verzicht auf Zucker, Alkohol, Pizza und Süßkram zu halten. Der Appetit und auch der Heißhunger blieben jedoch zunächst ein Thema, dass mich immer wieder sehr frustrierte. Da half auch nicht das “Verständnis” – das Bedürfnis war halt am Anfang einfach noch da.

Umdenken und saubere Snacks

Gewürzgurken und Kaloriendefizit

Meine “Rettung” waren Gewürzgurken. Knackig, viel Geschmack und quasi keine nennenswerten Kalorien.

Glücklicherweise gelang es mir hier umzudenken. Es brauchte einige Wochen, doch plötzlich klappte alles dann irgendwie. Dieser Punkt kam viel schneller als ich zu träumen gewagt hätte.

Geholfen hat mir dabei vor allem, dass ich leckere Alternativen gefunden habe. Kalorienarme Snacks, Zero Getränke und nicht zuletzt einige Tricks genutzt habe. Zunächst einmal habe ich damit angefangen viel zu trinken. Das hat schon viel geholfen. Für Heißhunger entdeckte ich Pickles, dass sind Gewürzgurken. Auch Skyr mit Aroma war sehr lecker und effektiv bei Appetit am Abend.

Wenn ich mal Lust auf etwas herzhafteres hatte, gab es angebratene Pilze mit Kräuterquark. Auch einen Chips-Ersatz habe ich gefunden – mit super wenig Kalorien. Dazu erzähle ich euch demnächst mal mehr.

Dazu habe ich außerdem neben dem Training noch die Bewegung erhöht und täglich 10-14k Schritte gemacht. Zusammen mit dem Ernährungsplan war diese Kombination meine persönliche Erfolgsformel. Plötzlich funktionierte es. Plötzlich purzelten die Kilos und endlich nach einer Ewigkeit zeichneten sich die Bauchmuskeln ab.

Das erste Jahr ist rum und alles ist anders

Abnehmen mit über 40

Vergangene Woche entstand dieses Bild. Ich war im Bad und sah mich im Spiegel, nüchtern, ohne Pump. Das Bild machte ich da ich meinen Augen nicht so recht glauben wollte. Vor 10 Monaten sah das nämlich noch ganz anders aus.

Inzwischen ist fast ein Jahr vergangen. Ein Jahr das man Leben komplett auf den Kopf gestellt hat. Heute habe ich einen völlig anderen Blick auf meine Ernährung und nicht zuletzt auch darauf, was ich gerne snacke. Für die meisten Dinge habe ich Alternativen gefunden. Manche Dinge schmecken mir auch nicht mehr oder ich habe erkannt, dass sie mir nicht gut tun.

Kurios ist, dass ich auf vieles was ich für unverzichtbar hielt heute kaum noch Lust habe (Fast Food, Alkohol, To Go Snacks, Sandwiches, Pizza, Döner, Chips). Irgendwie ist es mir die Sache einfach nicht mehr wert. Da ich viele leckere und gesunde alternativen entdeckt habe, ist mein Alltag um einiges einfacher geworden. Kein Frust mehr, kein ärgern über Verzicht.

Fazit: Wirklich schwierig ist nur der Anfang

Was bringt Rucking wirklich?

Ich kann dir gar nicht so genau sagen weshalb ich so wenig kämpfen musste. Effektiv waren es wirklich nur die ersten 8-10 Wochen vielleicht. Danach war es nicht viel mehr als eine Art “oar das nervt gerade ein bisschen”. Das wurde allerdings immer durch die stetigen Erfolge kompensiert.

Tja und meine Erkenntnis? Irgendwie ärgere ich mich, dass ich nicht viel früher darüber nachgedacht habe, wie viele Kalorien Ich tatsächlich zu mir nehme. Ein weiterer Punkt – die Bewegung außerhalb des Trainings.

Das war bei mir so unfassbar wild. In dem Moment wo ich begonnen habe 1 Stunde pro Tag zu laufen bzw. mindestens 10k Schritte pro Tag zu machen, purzelten die Kilos, die all die Jahre so beharrlich “verharrten”. Das mit den Schritten hat mich wirklich überrascht.

Dieser Sommer in 2026 wird der erste Sommer meines Lebens sein (meines Erwachsenen-Lebens), in dem ich ohne Unwohlsein, oben ohne herum laufen werde. Ob Du es mir glaubst oder nicht, meine Kids sind 21 und 13 Jahre alt und ich war noch nie mit Ihnen im Schwimmbad oder am Strand zum schwimmen (Surfen mit Neopren Anzug lasse ich mal außen vor).

Dieses Jahr war wirklich heftig und so richtig kann ich es ehrlich gesagt noch gar nicht fassen. Schlank und in Form fühle ich mich aktuell noch nicht. Da scheint mein Kopf und die eigene Wahrnehmung momentan noch ein wenig hinterher zu hängen.

Ich heiße Alex und weiß, wie verwirrend und frustrierend Abnehmen im Informationschaos des Internets sein kann. Genau deshalb möchte ich auf schwice.com helfen, Licht ins Dunkel zu bringen: mit klaren Infos, echten Erfahrungen und Motivation, die dich wirklich weiterbringt.

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